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Lexikon

Dauerhaftigkeitsklasse

Die Dauerhaftigkeitsklasse ist die Einstufung von Holz in die Klassen 1 bis 5 nach DIN EN 350, die seine Resistenz gegen holzzerstörende Pilze und Insekten angibt.

Dauerhaftigkeitsklasse
Kurzantwort

Die Dauerhaftigkeitsklasse reicht von 1 (sehr dauerhaft) bis 5 (nicht dauerhaft) nach DIN EN 350. Kernholz und Splintholz werden getrennt eingestuft. Splintholz liegt meist in Klasse 5 (Wikipedia Dauerhaftigkeitsklasse, Stand 21.10.2026). Bangkirai erreicht im Kernholz Klasse 2 (Wikipedia Bangkirai, Stand 21.10.2026).

Wodurch unterscheiden sich die Dauerhaftigkeitsklassen 1 bis 5?

Die Klassen unterscheiden sich durch die Resistenz gegen Pilze. Klasse 1 gilt als sehr dauerhaft, Klasse 2 als dauerhaft und Klasse 3 als mäßig dauerhaft. Klasse 4 steht für wenig dauerhaft, Klasse 5 für nicht dauerhaft (Wikipedia Dauerhaftigkeitsklasse, Stand 21.10.2026).

Die Einstufung richtet sich nach der Holzart und dem Bereich im Stamm. Das Kernholz einer Art kann deutlich höher liegen als ihr Splintholz. Deshalb nennt eine vollständige Angabe immer beide Werte, sofern sie getrennt vorliegen.

Ein Holz kann im Innenraum ohne Schutz bestehen, im Erdkontakt aber sofort versagen. Die Klasse allein sagt also wenig ohne Angabe des Einbauorts. Die Gebrauchsklasse nach DIN 68800 ergänzt diese Information.

Die alte Norm DIN 68364 nutzte andere Bezeichnungen. Die Douglasie wurde dort als Resistenzklasse 3 geführt (Wikipedia Douglasie, Stand 21.10.2026). Die aktuelle Einstufung nach DIN EN 350 ist deshalb vor einer Entscheidung zu prüfen.

Welches Beispiel zeigt eine Dauerhaftigkeitsklasse?

Robinie zeigt eine hohe Einstufung. Adultes Kernholz liegt in Klasse 1 bis 2 (Wikipedia Dauerhaftigkeitsklasse, Stand 21.10.2026). Das Holz gilt damit als besonders widerstandsfähig gegen Pilze.

Eichenkernholz zeigt eine realistische Einstufung. Unter den Einbaubedingungen liegt es eher in Klasse 4 (Wikipedia Dauerhaftigkeitsklasse, Stand 21.10.2026). Die Angabe zeigt, dass die Einbausituation die Einstufung senkt.

Ein Rechenfall zeigt die Wirkung einer Behandlung. Splintholz liegt meist in Klasse 5. Eine Kesseldruckimprägnierung kann es oft bis Klasse 1 heben. Der Sprung beträgt damit vier Klassen (Wikipedia Dauerhaftigkeitsklasse, Stand 21.10.2026).

Welche Begriffe gehören zur Dauerhaftigkeitsklasse?

  • Kernholz ist der innere Bereich des Stammes mit höherer Dauerhaftigkeit.
  • Splintholz ist der äußere Bereich des Stammes, der meist in Klasse 5 liegt.
  • Gebrauchsklasse ist die Einstufung nach Feuchtebeanspruchung in DIN 68800.
  • Kesseldruckimprägnierung ist ein Verfahren, das Schutzmittel unter Druck einbringt.
  • Holzzerstörende Pilze sind Pilze, die das Holz abbauen und seine Festigkeit mindern.

Welche Fragen beantwortet dieser Begriff?

Welche Dauerhaftigkeitsklasse braucht ein Zaun?

Die Wahl richtet sich nach dem Einbau. Ein Zaunpfosten im Erdreich steht im Erdkontakt und braucht eine hohe Klasse oder eine Imprägnierung. Ein Zaunfeld oberhalb des Bodens kommt mit einer niedrigeren Klasse aus.

Sagt Klasse 1 etwas über die Härte?

Nein, die Klasse beschreibt nur die Resistenz gegen Pilze und Insekten. Die Härte ist eine eigene Eigenschaft und hängt von der Rohdichte ab.

Woran erkennt man die Klasse am Holz?

Die Klasse steht nicht am Holz. Sie ergibt sich aus der Holzart und dem Bereich im Stamm. Der Lieferant nennt die Klasse im Datenblatt oder auf dem Lieferschein.

Quellen

Wikipedia, Artikel Dauerhaftigkeitsklasse, Abruf und Stand 21.10.2026. Wikipedia, Artikel Bangkirai, Abruf und Stand 21.10.2026. Wikipedia, Artikel Douglasie, Abruf und Stand 21.10.2026. Baunetzwissen Holz, Abruf und Stand 21.10.2026.

Weiterlesen: Die Grundlagen zum Holzschutz zeigt der Holzschutz im Außenbereich: Konstruktiv, chemisch und natürlich. Den Begriff Splintholz erklärt der Splintholz. Die Auswahl im Außenbereich bietet der Pillar Holz im Außenbereich: Terrasse, Fassade und Holzschutz.

Häufige Fragen

Welche Dauerhaftigkeitsklasse braucht ein Zaun?

Die Wahl richtet sich nach dem Einbau. Ein Zaunpfosten im Erdreich braucht eine hohe Klasse oder eine Imprägnierung. Ein Zaunfeld oberhalb des Bodens kommt mit einer niedrigeren Klasse aus.

Sagt Klasse 1 etwas über die Härte?

Nein, die Klasse beschreibt nur die Resistenz gegen Pilze und Insekten. Die Härte ist eine eigene Eigenschaft und hängt von der Rohdichte ab.

Woran erkennt man die Klasse am Holz?

Die Klasse steht nicht am Holz. Sie ergibt sich aus der Holzart und dem Bereich im Stamm. Der Lieferant nennt die Klasse im Datenblatt.

Hinweis

Anwendungs- und Schutzhinweise sind allgemeine Orientierung; bei Holzschutzmitteln gelten Produktangaben und Sicherheitsdatenblätter, bei statischen Fragen ein Fachbetrieb.

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